Indonesien - Schatzkammer Asiens

 
Ankunft
 
Vor 2h waren wir noch in Singapur. Nun landen wir in Solo City auf Java. Schon als wir aus dem Flugzeug steigen empfängt uns ein würziger Geruch nach Nelken und Blumen. Große Schmetterlinge versammeln sich auf der Rollbahn und nehmen ein Sonnenbad.
Wir betreten die Halle des Flughafens und sind irritiert - ein großer Raum und wir sehen nur Uniformen. So stellt man sich die Einreise in eine "Bananenrepublik" vor. Uns wird mit einem Schlag bewußt - Indonesien ist ein Dritteweltland. Die ganze Abfertigung dauert quälend lange und eine Klimaanlage gibt es hier nicht. Schließlich bewältigen wir alle Hindernisse, die ja nicht wirklich welche sind und betreten richtigen indonesischen Boden. Nach Singapur ist hier alles fremd, deutsche Touristen zählen wir nur wenige. Aber der Empfang ist herzlich, Sri wartet bereits auf uns und wir können gleich losfahren. Während der Fahrt übergibt sie uns die Tickets für die Anschlussflüge nach Benjarmasin. Wir sind ca. 1h nach Yogya unterwegs. Auch hier fahren alle auf der falschen Seite und es gibt unzählige Mopeds, die sich mit atemberaubenden Stunts zwischen den Autos durchschlängeln, ihre hochgestapelte Last balancierend. Sri erzählt viel über Indonesien
und die Lebensumstände der Menschen. Es ist eine interessante und kurzweilige Fahrt. Sie überredet uns auch, bei unserem letzten Transfer in einigen Tagen den Borobudur-Tempel zu besuchen.
Wir buchen per Handschlag - gezahlt wird nach der Tour.
Sie entlässt uns am Flughafen in Yogya mit den besten Wünschen und wir wissen, wir sehen sie in 2 Tagen wieder. Dann stehen wir mitten unter Einheimischen. Anscheinend fliegt hier kein Tourist nach Borneo. Bevor wir uns mit den Koffern auf den Weg machen, nutze ich die Zeit, um die Toiletten aufzusuchen. Nun ja, ich wusste es ja, aber trotzdem überraschen mich das Loch im Boden und die Haltegriffe links und rechts an den Wänden. Ich verschiebe das Notwendige auf später und wir checken ein. Es gibt nur einen großen Raum und 4 Gates, die alle von der gleichen Halle abgehen. Ein guter Überblick, der tut auch Not. Die Maschine hat Stunden Verspätung. Im Prinzip steht sie schon da, aber Sicherheitsinspektionen halten uns auf. Erst nach unzähligen Kontrollen und Tests wird die Maschine freigegeben. Wir steigen in die kleine Maschine, mit einem mulmigen Gefühl. Die Propeller dröhnen, wir heben ab. Es gibt Pappschachteln mit Allerlei zu essen, was wir nicht kennen. Wir schnuppern und probieren - ja, schmeckt gut. Ich schlafe ein. Ein kurzer sanfter Schlag auf die Schulter weckt mich. Sind wir schon da? Keineswegs. Nur eine Kakerlake aus der Lüftung hat sich den kürzesten Weg zu unseren auf dem Boden deponierten Essensschachteln gesucht, über meine Schulter. Ich bin zu müde, um eine hysterische Frauenattacke zu starten und schlafe einfach weiter. Schließlich landen wir. Es ist spät und wird bereits dunkel. Auf uns warten unser Guide Kemper und der Fahrer Toni. Schnell wird das Gepäck im Van verstaut und wir fahren Richtung Stadt. Es ist eine unruhige Fahrt, voller Zweifel - links und rechts der Straße Blechhütten, finstere Gestalten im "Licht" der Energiesparleuchten. Uns gruselt es.
 
Das Hotel ist noch mit einem Mann besetzt und wir haben das ungute Gefühl, die einzigen Gäste zu sein. An den Zimmern gibt es nichts auszusetzen. Eine nähere Inspektion heben wir uns für später auf. Kemper und Toni warten in der Lobby. Es gibt anscheinend noch eine Überraschung. Mittlerweile ist es 19:30 Uhr und stockfinster. Auch wenn es ein beschwerlicher und langer Tag war, sind wir neugierig.
 
 
Borneo  (^nach oben^)
 
Beide verfrachten uns wieder in den Van und los gehts. Wir fahren ins Zentrum. Benjarmasin ist eine neue Stadt, das indonesische Eingangstor zu Borneo. Sie ist lieblos an die Küste gesetzt und Betonbauten machen es schwer, ihr etwas abzugewinnen. Hier bestimmen Holz und Diamanten den Tagesablauf. Wir halten in einer belebten Straße und Kemper und Toni führen uns in ein kleines Straßenlokal. Die Wände und der Boden gefliest, auf den Tischen Wachs-tücher, ein Waschbecken gegenüber dem Verkaufstresen. Wir sind hungrig, haben aber nicht die geringste Ahnung, was das alles ist, was wir in der Vitrine sehen. Kemper erkennt unsere Not und bestellt. Innerhalb kürzester Zeit steht der Tisch voller Schälchen mit allerlei Exotischem. Kemper spricht deutsch und erklärt uns, wir können von allem essen, bezahlt wird nur, was wir auch wirklich gegessen haben. Der Rest kommt zurück in die Auslage. Gegessen wird mit der Hand, natürlich mit der rechten. In einem kleinen  Schälchen mit Wasser spült man sich die Finger zwischen den Gerichten. Also ich hab dann doch um eine Gabel gebeten und sie auch bekommen. Wir probieren Rinderhirn und Fischkopf und glücklicherweise gibt es viel, viel Reis zum Sattwerden. Kemper und Toni amüsieren sich köstlich, das macht es uns leichter von weiteren E(x)ssperimenten Abstand zu nehmen. Sie fahren uns ins Hotel und wir machen eine Zeit für morgen aus - 5:30 Uhr. Das soll nun Urlaub sein. Völlig erledigt fallen wir nach einer Katzenwäsche ins Bett.
 
 
Matapura  (^nach oben^)
Es ist eine kurze Nacht, die Sonne ist noch nicht aufgegangen und der Imam holt uns aus unruhigen Träumen. Es ist zum Heulen, ich würd so gern liegenbleiben. Im Schnelldurchgang sammeln wir unsere Sachen ein, verstauen sie irgendwie und schießen, links und rechts an die Wände des
Hotelganges stoßend, in die Lobby. Wir sind 5 Minuten zu spät und Kemper treibt zur Eile. Es ist empfindlich frisch und die Müdigkeit lässt uns zusätzlich frösteln. Als erstes wollen wir uns den schwimmenden Markt auf dem Matapurafluss ansehen. Wir fahren daher zur Anlegestelle, an der ein  typisch indonesisches Motorboot schon auf uns
wartet. Es ist groß und hat eine Überdachung, die wir jedoch als Deck nutzen. Kemper gibt uns
noch Frühstückspakete, dann gehts mit mächtigem Getöse und Gedröhne los. Langsam vertreibt die
Sonne die blaue Stunde. Wir fahren vorbei an
Holzhütten, die, auf Stelzen gebaut, über das Wasser zu schweben scheinen. Die Menschen sind gerade bei der Morgentoilette. Sie waschen sich und ihre Kinder im Fluss, putzen sich die Zähne und Gemüse. Es ist eine aufregende Fahrt. Hier kommen nur ca. 4 mal im Jahr Touristen vorbei. Und obwohl ich die Kamera fast immer in Aktion habe, lachen die Leute uns an, winken uns freundlich zu. Nach 1h erreichen wir einen großen See. In der Ferne am anderen Ufer sind die Rauchschwaden der Holzfabriken zu erkennen. Hier jedoch herrscht reges Treiben, Händler - Frauen und Männer - bieten ihre Waren feil. Wir können uns vorstellen, wie hart das Leben sein muss. Nach einer weiteren Stunde fahren wir weiter zu einem Tempel. Hier wollen wir eigentlich eine kleine Pause machen, verzichten aber angesichts der Affeninvasion mit unserem "Fresspaket"
an Land zu gehen. Also lassen wir es uns an Bord schmecken, jedenfalls die Krabbencracker. Langsam tuckern wir zurück. Toni erwartet uns an der Anlegestelle. Die Sonne steht mittlerweile schon hoch am Himmel. Wir steigen um in den Van, die Fahrt geht weiter.
 
 
Regenwald  (^nach oben^)
Bevor wir die Stadt verlassen gelüstet es uns nach einem Kaffee und wir bitten Kemper und Toni, an einem kleinen Cafe zu halten. Und so halten wir dann direkt an der Hauptstraße Benjarmasins. Hier steht eine kleine Holzbaracke, ein Tisch mit Bänken davor. Die Kochstelle befindet sich auf dem Boden neben der Baracke. Nicht nur der Kaffee schmeckt himmlich. In Teig gebackene
Bananen mit Honig, Gemüse, Kartoffeln. Nach soviel Enthaltsamkeit können wir gar nicht aufhören, die Leckereien in uns hineinzustopfen. Auch hier wird zum Schluss gezählt, was gegessen wurde und nur das bezahlt. Wir zahlen für Kemper und Toni mit, versteht sich von selbst, und es ist uns peinlich -
umgerechnet ca. 1,50 EUR. Wir möchten etwas großzügiger Trinkgeld geben, aber Kemper und Toni raten uns ab, also lassen wir es. Die Fahrt geht weiter, wir verlassen Benjarmasin und der Eindruck, den wir bereits im Anflug auf Benjarmasin gewinnen konnten, verstärkt sich - vom Urwald ist hier nichts übrig, weite riesige Flächen sind abgeholzt. Es stimmt nicht nur uns, sondern auch
Kemper und Toni traurig, denn sie wissen, dieser primäre Wald ist ihr Kapital, deshalb kommen die Touristen. Wir fahren weiter und weiter. Die Tour dauert nun schon 2h. Die Vegetation hat sich geändert, dichter Wald auf immer höher werdenden Hügeln. Plötzlich verdunkelt sich der Himmel. Es regnet monsunartig. Wir halten in einem  Dorf und stärken uns in einem der Cafès am Straßenrand. Hier treffen wir das erstemal andere Touristen - aus Malaysia. Das Paar ist schon etwas älter, traditionell in bunten Tüchern gekleidet. Sie sind freundlich und wollen wissen woher wir kommen. Wir hingegen möchten wissen, warum sie aus Malaysia in den indonesischen Teil Borneos fahren, um Urlaub zu machen. Ihre Antwort erklärt alles - hier in Kalimantan (der indonesische Teil Borneos) ist alles ursprüng-licher, echter. Wir verstehen nur zu gut, deshalb sind auch wir hier. Das kurze Gespräch ist herzlich und alle winken zum Abschied. Wir kreuzen noch quer durch den kleinen Ort, um einige Lebensmittel einzukau-fen und Kopien unserer Ausweise zu machen. Keine Ahnung, wofür Kemper die Kopien benötigt. Es ist auch nicht wichtig. Wir haben viel Spaß und die weitere Fahrt geht schnell vorüber.
 
 
Dayak  (^nach oben^)
Wir halten, denn wir sind am Ziel. Von der Straße aus ist die Lodge kaum zu sehen. In einer Senke direkt am Fluss vor steil aufragenden Bergen mitten im Urwald. Alles ist hier schlicht und einfach und es dauert, bis der Generator seinen Dienst tut. Wie lange hält durch? Sicherheitshalber wird uns eine Öllampe neben die Tür gestellt. Zum ersten mal packen wir unser Moskitonetz aus, weniger wegen der Mücken. Hier ist alles aus Holz mit mächtigen Ritzen für kleinere und größere Krabbeltiere. Wir stellen unsere Koffer ab, installieren das Moskitonetz, inspizieren das Bad und dann fahren wir gemeinsam mit Toni und Kemper in den Dorfladen des Dayakdorfes. Wie nicht
anders zu erwarten - eine Holzbaracke. Wir essen gemeinsam mit den Waldarbeitern, die gerade von ihrer Schicht kommen. Hunde, Katzen und Hühner leisten uns Gesellschaft. Es ist ruhig und wir genießen es, einfach so dabei sein zu dürfen. Es ist nicht mehr weit bis ins Dayakdorf. Man sagt den Dayak nach, dass sie sehr alt werden. Und auch Kemper hat eine Überraschung für uns. Wenn der Häuptling Lust hat, wird er uns empfangen, angeblich ist er 120 Jahre alt. Aber zuerst besichtigen wir das Langhaus, das traditio-nelle Wohnhaus der Dayak. Bis vor Kurzem
haben die Dayak dort noch gewohnt. Die Regierung hat allerdings sehr komfortable Holzhäuser für die Bewohner bauen lassen und nun finden in den Langhäusern nur noch Feste statt. Zu einem solchen werden wir dann auch eingeladen, leider erst über-morgen. Wir sind sehr traurig, die Einladung nicht annehmen zu können. Zu diesem Zeitpunkt werden wir jedoch schon im Rehabilitatinscamp in Pankalanbun sein. Schade. Den Häuptling ler-nen wir aber kennen. Er em-
pfängt uns nicht in seiner Hütte, sondern kommt auf den kleinen Platz im Dorf und bittet uns als erstes um eine Zigarette. Er sieht gar nicht so alt aus und wir fragen ihn. 120? Nein, so alt ist er nicht, 110! Er läuft sicher und ohne Stock. Wir zweifeln. Wie lange er
wohl schon raucht? Seine Antwort verblüfft uns. "Noch nicht so lange." meint er. Er hätte erst mit 90 Jahren angefangen. Schließlich frage ich ihn, ob ich ihn fotografieren darf. Er stimmt zu und lädt uns in seine Hütte ein. Es ist so stockfinster hier drin, dass es eigentlich nicht lohnt, die Kamera auszupacken. Aber was soll es. Vielleicht klappt es ja. Zum Abschied überreichen wir ihm ein Geschenk, das wir eigens zu diesem Zweck mitgebracht haben. Und wieder merken wir, man muss
sich erst daran gewöhnen, dass Indonesier ein Geschenk ohne Dank annehmen und wegpacken. Wir schlendern durchs Dorf und schauen den Dayak beim "Süßholzraspeln" zu. Hier handelt sich nicht etwa um ein nettes Gespräch, sondern um harte Arbeit. Sie unterbrechen ihre Arbeit nicht als wir kommen, aber ihre Gesichter haben ein Lächeln und sie schauen uns offen an.
Ich darf fotografieren und sorge mit dem Display der Kamera für richtig Spaß, als ich die Fotos zeige. Auf dem Rückweg schauen wir noch einigen Kindern beim Fußballspielen zu, stolpern über ein paar Schweine und sind schon beinahe wieder in der Lodge. Nun haben wir Gelegenheit uns auszuruhen und den Reisestaub abzuduschen. Kemper und Toni wollen uns heute Abend aus den eingekauften Lebensmitteln ein königliches Abendmahl zubereiten. Wir haben es gut - gegen 19:30 Uhr setzen wir uns an eine einfache, aber liebevoll angerichtete Tafel und essen Hausgemachtes gemeinsam mit Kemper und Toni. Andere Gäste sind gerade nicht in der Lodge. So lassen wir mit Gesprächen, Witzen, Geschichten aus unserer aller Heimat den Abend ausklingen.
 
 
Die Floßfahrt  (^nach oben^)
 
Nach einer unruhigen Nacht voller unbekannter Geräusche stehen wir zeitig auf. Kemper hat Frühstück um 7:00 Uhr verfügt. Der Nebel hängt noch tief zwischen den Bergen. Das Gras ist feucht. Die Vögel zwitschern. Die Luft ist rein. Dafür lohnt sich das frühe Aufstehen. Nach dem
gehaltvollen Frühstück springen wir in den Van und fahren zu dem kleinen Kiosk unterhalb des Dayakdorfes. Wir sehen schon unser Floß. Das Floß wurde eigens für uns aus Bambus gefertigt, erklärt uns Kemper, und hat genau die notwendige Größe für 3 Personen und den Führer. Wir satteln auf. Ich ganz vorn. Kemper grinst schon und verzieht sich nach Hinten. Dann gehts los. Der Fluss ist relativ breit und hat einige Stromschnellen. Das Bambusfloß wird nur mit einer langen Stange in der Spur gehalten. Das gelingt nicht immer und schon nach kurzer Zeit ziehe ich meine Schuhe aus. Sicher ist sicher. Es macht sehr viel Spaß. In den 2h, die wir auf dem Wasser unterwegs sind, sammeln wir beim unter den Bäumen Durchfahren etliche Insekten ein, sehen Vögel, fallen beinahe ins Wasser. Mitten auf der Strecke bricht unserem Dayakbegleiter die erste Führungsstange, im letzten Drittel dann die zweite, kurz vor dem Ziel die letzte. Es hilft nichts, er
geht ins Wasser und führt uns sicher an Land. Die Stromschnellen haben uns komplett eingeweicht. Im Zimmer wechseln wir unsere Sachen und die Fahrt zurück zum Flughafen beginnt. Toni ist besonders schnell unterwegs. Er erklärt uns, er muss vor 14:00 Uhr eine bestimmte Stelle passiert haben, danach kommen von den anliegenden Minen die Transportlaster und blockieren die einspurige Straße. Da es anfängt, wie aus Kübeln zu regnen, schaffen wir es nicht und stecken fest. Jetzt wird uns erst richtig klar, was Toni meinte. Hunderte von Lastern drängen von links und rechts auf die einzige Straße Richtung Benjarmansin. Wir haben noch einen kleinen Unfall mit einem Moped, das sich in halsbrecherischer Fahrt vor uns  durchschlängeln wollte. Es passiert aber nichts, nur der riesige Kochtopf, der am Gepäckträger angebunden ist, bekommt ein paar Beulen. Nach 1h Schleichfahrt kann Toni wieder Gas geben. Das macht er auch. Wir müssen unseren Flieger schaffen und die Zeit ist knapp. Wir kommen jedoch rechtzeitig an und können uns noch bei einer Erfrischung von Toni und Kemper verabschieden. Nun wird es aber Zeit. Kemper holt noch unsere Tickets vom Schalter und wir checken ein. Ein letzter Blick, ein letzter Gruß.
 
 
Auf dem Fluss  (^nach oben^)
 
Es ist bereits dunkel als wir in Yogya aus dem Flugzeug steigen. Eigentlich sollten wir Borneo nicht verlassen und direkt von Benjarmasin nach
Pankalanbun fliegen. Doch aufgrund des Unglücks auf der Landebahn in Yogyakarta kurz vor Antritt unseres Urlaubs wurde die Linie gestrichen. Nun führt der Weg nach Pankalanbun über Yogya auf Java. Sri erwartet uns schon. Die Fahrt zum Hotel dauert diesmal nur wenige Minuten. Wir kommen im 4-Sterne-Hotel an wie die Penner und es ist uns ein bisschen peinlich. Aber Zeit für Styling war eben nicht. Nach dem Check in ergibt sich das erstemal ein organisatorisches Problem. Wir hatten für diesen Abend bereits Abendessen vorge-bucht. Aufgrund der Flugänderung ergibt sich für Sri hier eine Herausforderung. Sie hat die Buchung nicht präsent, wir lassen aber nicht locker. Unter Berücksichtigung der asia-tischen Streitkultur veranlassen wir Sri schließlich einige Telefonate zu führen. Sie tut es - erfolgreich. Wir besetzen das Zimmer. Schon 21:30 Uhr. Im Hotelrestaurant der Extraklasse werden wir bereits erwartet. Sri hat ganze Arbeit geleistet. Das
Essen ist gut und vertraut - Steak und Pommes, Salat und Kuchen.
 
Sri holt uns am nächsten Morgen pünktlich um 7:30 Uhr ab.  Mittlerweile ist uns der Flughafen vertraut. Auch die Verspätung der Maschine. Glücklich und müde sitzen wir Flieger und sind auf den nächsten Abschnitt unserer Reise gespannt.
 
Isy steht schon auf der Rollbahn. Er geht auf Nummer sicher. Da wir die einzigen Touristen in der Maschine sind, fällt das Erkennen nicht schwer.
Er kümmert sich um unser Gepäck. Wir fahren mit einem Ranger des Naturschutzparks. Die Fahrt durch Pankalanbun ist ruhig. Der Ort ist freundlich und farbig. Kein Vergleich zu Benjarmasin. Isy stellt uns den Kapitän und den Smutje vor. Unsere Fahrt beginnt, erstmal durch mit Ölpalmen kultivierte Landschaften. Richtiges Dschungelfeeling will sich hier nicht einstel-len. Bis zur Dunkelheit ist es nicht mehr lang. Dann endlich die ersten Ausläufer echten Regenwaldes. Die Sonne taucht die Landschaft in weiches Licht. Plötzlich drosselt der Kapitän den Motor. Isy zeigt auf einen über das Wasser ragenden Baum, ca. 100 m entfernt. Eine Gruppe Langnasenaffen hat sich für die Nacht zusammengefunden. Langsam treiben wir näher. Ich versuche ein paar Aufnahmen mit dem Tele. Durch das Tele kann ich die Affen direkt sehen, ganz nah und es ist unheimlich, sie schauen direkt zurück. Sie können mich aus der Entfernung doch gar nicht sehen?! Die langen
Nasen machen ihre Gesichter menschenähnlicher als bei anderen Affen. Als wir noch näher kommen werden sie unruhig. Sie springen nicht weg, aber machen mächtig Lärm. Da es immer dunkler wird, beschließen wir weiterzufahren und erreichen nach kurzer Zeit noch vor Einbruch der Dunkelheit unser Anlegestelle für die Nacht. Isy und der Kapitän befestigen das Boot mit Autoreifen am Ufer. Während wir uns das frisch zubereitete Abendessen schmecken lassen (es gibt auch gebackene Bananen) bauen Isy und der Kapitän unser Lager für die Nacht. Wir schlafen an Deck. Die Besatzung und Isy unter Deck. Auf Matratzen, geschützt durch ein Moskitonetz. Isy setzt sich noch wenig zu uns und erzählt uns seine Lebensgeschichte. Er ist ein junger Kerl mit vielen Träumen. Wir wünschen ihm für seine Vorhaben alles erdenklich Gute und hoffen, dass sich seine Erwartungen erfüllen. Schließlich krauchen wir in unser Nachtlager, achten peinlichst darauf, dass es keinen Durchschlupf für Kreaturen jedweder Art in unserem Moskitonetz gibt und schlafen mit den Geräuschen des Dschungels ein. Was für ein Tag!
 
Gibbons wecken uns am nächsten Morgen. Die Rufe hallen durch den Urwald. Der Kaffee duftet und der Toast ist warm und frisch. Voller Erwartung starten wir in den Tag.
 
 
Waldmenschen  (^nach oben^)
Das erste Camp. Kein weiteres Boot zu sehen. Wir legen an und gehen einen langen, langen Holzsteg bis zum Ufer. Dann sehen wir ihn, den ersten Orangutan. Er sitzt auf dem Steg und schaut uns gelassen an. Isy mahnt uns zu Vorsicht und Ruhe. Langsam gehe wir weiter. Der Orangutan macht Platz. Wir gehen zu einer runden, erhöht gebauten Terrasse, die mit einem Bambusdach vor der Sonne schützt. Es ist trotzdem heiß und wir nehmen die Erfrischungsgetränke gern an. Wir haben Gelegenheit, ein paar Fotos zu machen bevor wir zu der Fütterungsstelle gehen. Es ist nicht weit, der Weg nicht schwierig, aber heiß und kein Windzug weht. Wir atmen schwer die heiße feuchte Luft. Ich bin dankbar, dass Isy darauf bestand, mein Fotogepäck zu tragen. Wahrscheinlich hat er so seine Erfahrungen. Angekommen lassen wir uns auf den Bänken nieder. Wir sind nicht die einzigen. Um uns herum eine kleine Gruppe Orangutanweibchen mit Jungtieren. Gelassen hängen sie von den Ästen und beäugen uns. Nicht neugierig, eher duldend. Uns wird sofort klar, das ist kein Streichelzoo. Hier sind wir Gäste. Es ist ein besonderes Gefühl, einem freilebenden Orangutan in die Augen zu schauen. Er schaut zurück und man reist Jahrtausende in die eigene Vergangenheit. Und es gibt sie nur noch auf Borneo und Sumatra - sie ausrotten, bedeutet einen Teil der eigenen Entwicklungsgeschichte auslöschen. Lang-sam kehren wir um. Noch denken wir, jetzt fahren wir zurück. Wir wissen nicht, dass es noch ein weiteres Camp gibt und aufregende Abenteuer auf uns warten.
Auf dem Boot hält der Koch für uns eine Überraschung bereit. Er hat schon bemerkt, dass mir seine gebackenen Bananen am besten schmecken. Und so warten gebackene Bananen und frisch gebrühter Kaffee auf uns. Während wir uns an den Köstlichkeiten stärken fahren wir bereis weiter.
Isy teilt uns jetzt mit, dass wir ein weiteres Camp aufsuchen. Nach einer halben Stunde fahrt sind wir da. Bereits auf dem Anlegesteg empfängt uns ein Orangutan, der nicht wieder eingegliedert werden konnte. Er sucht die Nähe zu Menschen in der Hoffnung, eine Cola oder eine andere Leckerei abzustauben. Isy weist uns jedoch ein - nicht essen
oder trinken in Gegenwart der Affen. Für uns selbstverständlich. Er trägt wieder meine Fotoausrüstung und wir besichtigen das Camp. Vor der Hütte, in der das Haupt-quartier des Camps untergebracht ist, hängt ein Gibbon vom Dach und schaut uns genervt an. Vor der Treppe liegt ein
großes Orangutanweibchen, ich trau mich dichter ran. Es ist in Ordnung. Ich halte immer noch ausreichend Abstand. Wir verstehen uns. Das Camp wurde bereits in den 70er Jahren von einer Paläonthologin gegründet. Sie hat bahnbrechende Erkenntnisse über das Ver-halten der
Orangutans während ihrer jahrelangen Forschungen von diesem Basislager aus gewinnen können und damit einen wesentlichen, wenn nicht den entscheiden-den Beitrag zum Schutz der Orangutans geleistet. Und was soll ich sagen. Sie ist hier, jetzt, mit uns. Isy ist ganz aufgeregt. Für ihn ist sie das große Vorbild. Gemeinsam machen wir uns auf den Weg zur Futterstelle. Hier ist der Weg durch den Dschungel länger, vielleicht heißer. Als wir ankommen werden wir schon erwartet. Auf der Futterplattform liegen schon Wurzel und Bananen. Unter der Plattform haben sich ganz schön große Wildschweine eingefunden, vielleicht ein Dutzend. Langsam nähern sich die Orangs der Plattform. Wir  beobachten, dass es eine bestimmte Rangordnung gibt. Um uns herum warten hängend die Affen auf ihren Moment. Schlagartig wird es unruhig. Wir sind noch so mit den Affen beschäftigt, dass wir gar nicht merken, dass alle anderen ein deutliches Stück weiter nach rechts in
den Dschungel gegangen sind. Isy zupft mich am Ärmel und zeigt nach links - Tom, das Alphamännchen - ca. 1,60 m, 100 - 150 kg. Er kommt den Weg, den auch wir gekommen sind entlanggeschlendert, uns fest im Blick. Wir weichen zurück. Er geht Richtung Plattform - alle anderen
Orangs springen kreischend in die Bäume. Tom jedoch wählt einen Baum, nahe der Plattform. Er ist sauer. Er hat ein Weibchen ausgesucht und schon geht die Jagd mit "Affenzahn" und lautem Brüllen und Kreischen durch die Äste. Orangutans sind schwer, und es ist keineswegs so, dass sie sich einen Ast aussuchen, bevor sie springen. Sie springen und ein Ast wird dann schon da sein. Aufgrund ihres Gewichtes bricht der eine oder andere Ast oder biegt sich so stark, dass die Affen den Boden berühren. Es ist kein leichtes Schweben durch die Baum-kronen des Urwalds. Lautes Krachen, Rascheln und Rumpeln begleitet diese Jagd.
 
Tom kehrt nach wenigen Minuten zurück. Durchaus nicht besser gelaunt. Er klettert auf einen Baum neben der Plattform, schaut uns provozierend an. Dann greift er mit einem Arm zum
danebenstehenden Totbaum. Er fängt an zu schaukeln und es ist klar, dieser Baum soll fallen. Es kracht gefährlich und dann fällt der Baum genau in unsere Richtung. Wir "spritzen" auseinander. Tom gibt Ruhe. Gemächlich lässt er sich auf der Plattform nieder. Kein weiterer Affe traut sich auf die Plattform. Hin und wieder langt mal einer von ihnen von unten tastend nach Bananen, um dann schnell zu verschwinden. Alle Affen warten auf ein Signal von Tom, ich warte auf eine Gelegenheit für ein gutes Foto und  bekomme um mich herum nichts mit. Doch dann sehe ich  einige Meter vor mir eine Touristin, die mich fotografiert. Ich will gerade ein paar Worte dazu verlieren, bekomme aber einen beißenden Geruch in die Nase. Ein kurzer Blick nach links und ich stelle fest, ich sitze allein auf der Bank. Die Gruppe hat sich in gebührendem Abstand postiert. Dicht neben mir in Kuschelnähe sitzt ein Orangutanweibchen und guckt, was ich so mache. Natürlich bekomme ich einen Schreck, während alle anderen sich amü- sieren. Es ist ein toller Augenblick. Ich bin anscheinend eher langweilig und so macht sie sich auf den Weg zur Futterplattform. Mein Herz rast immer noch vor Aufregung als wir uns auf den Rückweg machen.
 
Der Motor läuft schon und die Heimfahrt beginnt. Noch einmal verweilen wir bei Gruppe Langnasenaffen und beobachten ihr Spiel. Es geht weiter. Dann plötzlich ein komischen kratzendes quietschendes Ge-räusch, Qualm steigt von unter Deck auf, der Motor streikt. Werden wir noch eine Nacht wider Erwarten auf dem Boot verbringen? Eigentlich machen wir uns keine Sorgen, in einem Land, in dem kaum etwas so wichtig ist, wie Improvisieren, wird schon alles klar gehen. So ist es auch. Nach einer halben Stunde ist alles geflickt und wir tuckern weiter. Isy erzählt uns noch, dass Julia Roberts auch schon dort war und wir erkennen an seinen leuchtenden Augen, dass er immer noch davon zehrt, obwohl er ja verheiratet ist.
 
Die Dunkelheit ist angebrochen und unsere Reise bald zu Ende. Da offenbart sich noch kleines Wunder. In  den Ölpalmen am Fluss-ufer leuchtet und blinkt es tausendfach. Glühwürmchen begleiten unseren Weg. Es ist sehr romantisch und wir schauen verträumt zu den Sternen. Was für ein Himmel, die Milchstraße ist deutlich zu sehen und - die ISS. Wie ein großer heller Stern schwebt sie über uns hinweg. Jetzt können auch wir Isy etwas zeigen.
 
Wir legen an. Nach ein paar Minuten sind wir im besten Hotel am Platz und im einzigen der kleinen Stadt Pankalanbun. Wir freuen uns auf ein ausgiebiges Bad und richtige Betten. Das Abendessen im Hotel ist nicht annähernd so schmackhaft wie auf dem Boot. Aber wir sind hungrig. Wir schlafen wie die Murmeltiere.
 
 
Bali  (^nach oben^)
 
Gegen 8:00 Uhr früh am nächsten Morgen geht es los. Isy begleitet uns zum kleinen bunten Flughafen in Pankalanbun und wir haben auch hier Zeit, E-Mail-Adressen und ein paar Witzeleien auszutauschen. Da Isy sich als Guide selbständig machen möchte, bittet er mich, ihm einige Fotos zuzusenden. Ich verspreche, was ich später halten werde.
 
Der Flieger hat nur wenig Verspätung und gegen Mittag sind wir wiedermal auf Java. Wir hatten gehofft, Sri zu begegnen, aber uns erwartet Budi. Budi spricht ausgezeichnet deutsch, nur leider so schnell, dass selbst wir Mühe haben, ihn zu verstehen. Er erzählt und erzählt und freut sich, mit uns auf dem Weg quer über die Insel zum anderen Flughafen einen Abstecher zum Borobudur Tempel zu unternehmen. Der Tempel ist beeindruckend, nur die vielen Händler mit ihren Andenken vor dem Tempel (im Tempel darf nicht verkauft werden) sind außergewöhnlich aufdringlich und machen das entspannte Bestaunen des Tempels unmöglich. Wir berühren natürlich auch  den linken Fuß des Buddhas und hoffen auf unser Glück. Oben auf dem Tempel fragt mich ein Junge aus Sumatra, vielleicht 15 oder 16 Jahre alt, ob er sich mit mir fotografieren lassen kann. Als Deutsche schlägt hier umgehend das Misstrauen durch. Wir lehnen ab, fragen aber Budi nach dem Hintergrund. Er erklärt es kurz: Wenn die Kids wieder zu Hause in ihren Dörfern sind, zeigen sie die Fotos zum Beweis, dass sie mit einem Weißen Kontakt hatten und ihn auch mal anfassen durften. Ich trabe also zu dem Jungen und gebe ihm zu verstehen, jetzt kann es los gehen.
 
Pünktlichst am späten Nachmittag sind wir dann am Flughafen. Wir verabschieden uns und warten auf die Maschine, die uns in den Erholungsurlaub nach Bali bringen soll. Wir warten lange, sehr lange. Der Flieger hat ca. 4 h Verspätung und erst nach Mitternacht erreichen wir Denpessar.
 
Nach so viel Verspätung befürchten wir un-seren Anschlusstransfer verpasst zu haben. Aber nein. Auf dem großen Parkplatz vor dem Flughafen steht ein einziger Jeep. Der Fahrer steht lässig angelehnt und raucht eine Zigarette. Wir stellen uns vor. Sein Name ist Gidi und er ist gleich auf den ersten Blick ein netter Kerl. Vor uns liegen 3h Transfer bis in den nördlichsten Zipfel der Insel - den Bali Barat Nationalpark. Hier wollen wir uns in den nächsten 8 Tagen von der anstrengenden Reise erholen und die Eindrücke reflektieren.
Autofahren in Bali ist kein Vergnügen, LKW kommen uns entgegen, Hunde kreuzen unseren Weg und natürlich wird auf der falschen Seite gefahren. Gegen halb vier erreichen wir das Resort. Wir werden erwartet. Wir hatten bei der Buchung der Reise in Deutschland schon darum gebeten, einen kleinen Snack zu erhalten. Womit wir hier verwöhnt werden, sprengt aber jeden vernünftigen Rahmen. 2 Servicemitarbeiter mit
Platten auf der Schulter folgen uns auf unser Zimmer - gebackene Bananen, Hähnchenschenkel, Gemüse, Früchte. Wir sind sprachlos. Sie sind so schnell wieder raus, dass es zu kurz kommt, uns richtig zu bedanken. Wir essen und schauen uns im Zimmer um. Es ist so schön. Wir trinken den letzten Kaffee auf der Terrasse vor unserem Zimmer - direkt vor dem  heißen Wirlpool. Die Luft ist warm und feucht. Wir sind todmüde. Nur noch schlafen.
 
Erst mittags kann man uns wieder zu aktiv an der Gesellschaft teilnehmenden Mitgliedern zählen. Herrlicher Sonnenschein. Wir schau-en uns ein wenig im Resort um. An der Stirnseite das Haupthaus mit der Rezeption, aber ohne Bar. Dahinter zentral der große Pool, links und rechts die Cottages. Und gegenüber dem Haupthaus, auf der anderen Seite des Pools die Familiensuiten.
Alles ist im Einklang mit der Natur gebaut und unglaublich ruhig. Wir sehen nur männliche Servicekräfte. Hier sind die Ranger - die Hüter des
Nationalparks - gleichzeitig Zimmermädchen, Koch, Sicherheitskräfte. Andere Gäste entdecken wir nicht. Gegen Nachmittag bekommen wir dann doch leichten Hunger und machen uns auf den Weg. Um das Resort zu verlassen müssen wir durch das Haupthaus. Diskret wird nach unserem Begehr gefragt  und schon steht ein Shuttle bereit. Der Weg zum Restaurant, gleichzeitig der bekannte Bali- Tower ist nicht weit, aber heute genießen wir den Luxus der Rundumversorgung. Was für ein Ausblick!
Während unseres weiteren Baliaufenthaltes haben wir Gelegenheit, eine private Tour mit Gidi und dem Logistikmanager des Hotels zu machen. Ein Erlebnis, dass sich ganz besonders eingeprägt hat. Wir lernen den kleinen Sohn von Gidi kennen und sein Dorf, besuchen im Anschluss das Dorf des Mana-gers und kennen nun seine ganze Familie und die Nachbarn. Wir sehen auch den Affen-
tempel und die Heißen Quellen, nehmen passiv am Gebet unser Begleiter teil, stehen andächtig vor den Tälern und Hügeln mit den Reisterrassen.

Zum Resort gehören ebenfalls eine Pferderange und 2 Privatvillen mit eigenem Butler, wenn sie denn bezogen sind. Für Puristen stehen noch die Cottages in den Mangroven direkt am Wasser zur Verfügung - ein Raum, kein Schrank, Camping in Holzhütten. Furchtbar romantisch. Wir verbringen unsere Tage mit Wanderungen durch die nähere Umgebung. Sehen den Balihirsch und vielleicht auch den Bali-Star. Liegen ansonsten faul auf dem Steg (einen richtigen Strand gibt es hier nicht) und genießen das warme Wasser, die bunten Fische. An einem Tag gönnen wir uns noch einen Ausflug zur vorgelagerten Insel Men-jangan. Wir schnorcheln. Es ist unglaublich. Kleine und große farbenprächtige Fische, bunte Korallen. Alles in einer Fülle ... Schade nur, dass so viel Plastikmüll aus Java durch die Strömung angetrieben wird.
Wir verbringen sehr entspannte Tage auf Bali und können uns gut erholen. Als wir abreisen tauschen wir auch hier noch die E-Mail-Adressen und ich verspreche, Fotos zu schicken. Der Kontakt ist immer noch da.
sw03_Java_06_05_1
sw04_Kalimantan_Matapura_04_05_48
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sw06_Kalimantan_Langhaus_04_05_10
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sw12_Menjangan_Resort_10_05_12
sw13_Bali_13_05_27
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