Geographie
 
Namibia liegt am Atlantik und grenzt im Norden an Angola, im Osten an Botswana und im Süden an Südafrika. Die westliche Grenze ist der Atlantik, der mit seinem kalten Benguelastrom ganzjährig für Badetempe-raturen sorgt, die nur abgebrühte Wasserratten zum Sprung einladen - ca. 16°C.
Südwestnamibia wird von der Namib be-herrscht, Nordwestnamibia von der Skelleton-coast. Im Osten findet man die Kalahari und im Norden die große Etoschapfanne mit sattem Grün. Der Caprivistreifen ganz im Nordosten ist Ausgangspunkt für Besuche des Okavango-Deltas und der Victoriafälle.
 
Bevölkerung
 
Namibia hat ca. 1,8 Mio Einwohner. Davon sind ca. 87,5 % Schwarze, ca. 6,0 % Weiße und ca. 7,4 % Mischlinge.
 
Stämme
 
Viele Stämme haben sich im Laufe von 1000en Jahren in Namibia niedergelassen. Zur eigentlichen Urbevölkerung sind hier eindeutig die Sun oder Bushman zu zählen. Es gibt jedoch nur noch wenige von ihnen. Die Himba im Norden spielen statistisch gesehen eine untergeordnete Rolle. Aber als einziger ursprünglicher lebender Stamm üben sie eine besondere Faszination aus und ihre Fähigkeit, sich der modernen Welt nicht zu verschließen, aber ihre Traditionen fortleben zu lassen beeindrucken.
 
Ovambo 50 %
Kavango 9 %
Herero 7 %
Damara 7 %
Nama 5 %
Cavrivianer 4 %
Sun 3 %
Rehobother Buste 2 %
Tswana 0,5 %
 
Wirtschaft
 
Der Aufschwung Namibias ist eng mit der Diamantenförderung verbunden. Hier ist es jedoch nicht die Menge, sondern die Reinheit der Edelsteine, die weltweit einzigartig ist. Bergbau, Landwirtschaft und vor allem Fischerei sind wichtige Wirtschaftszweige. In den letzten Jahren ist der Tourismus jedoch immer mehr zu einem festen Bestandteil der Wirtschaft ge-worden. Besonders mit dem Jagdverbot und der Wiederansiedlung der ehemals in Namibia "ausgeschossenen" Tierarten wirbt Namibia für einen ökologischen Tourismus und trifft hiermit nicht nur den Nerv unserer Zeit, sondern ist vielen anderen afrikanischen Staaten weit voraus. Als einziges Land ist hier der Umweltschutz in der Verfassung verankert!
 
Klima und Reisezeit
 
Im Inland ist es trocken und heiß, an der Küste verhältnismäßig kühl. Es gibt 2 Jahreszeiten - die trockene Zeit von Mai bis September mit Temperaturen von 20-25°C tagsüber. Die Nächte sind zu dieser Zeit meist empfindlich kalt. Die warme regenreiche Zeit dauert von Oktober bis April mit Temperaturen von 30-40°C. Von Januar bis März regnet es am häufigsten. Eigentlich rät man zu dieser Zeit von Reisen nach Namibia ab, wir können diese Zeit mit ihren bleischweren Himmeln, den stürmischen Gewittern und den damit verbundenen atemberaubenden Lichtspielen nur empfehlen.
 
Krankheiten und Impfungen
 
Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts empfiehlt als sinnvollen Impfschutz: Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über drei Monate auch Hepatitis B. Bei besonderer Exposition (Landaufenthalt, Jagd, Jogging u.a.) kann Impfschutz gegen Tollwut, Typhus und Meningitis sinnvoll sein. Für Malaria gilt ein hohes, ganzjähriges Übertragungsrisiko im Norden des Landes an der Grenze zu Angola und im Caprivi - Streifen, überwiegend Malaria tropica. Im übrigen Norden (z.B. Etosha Pfanne) und Nordosten mittleres Risiko stärker während der Regenzeit. Südlich davon geringes Risiko, in Richtung Windhuk abnehmend. Kein Risiko in Windhuk und in der südlichen Landeshälfte. Wichtigste Maßnahme zur Malariavorbeugung ist der Schutz vor Mückenstichen mit angepasster Kleidung, Verwendung von mückenabweisenden Hautmitteln, evtl. Moskitonetzen etc.  HIV / AIDS ist im Lande ein Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein lebensgefährliches Risiko bergen.
 
Medizinische Versorgung
 
Die medizinische Versorgung in den städtischen Bereichen liegt grundsätzlich weit über dem afrikanischen Durchschnitt. In allen größeren Orten findet man Krankenhäuser und Apotheken. Die Ärzte stehen im Telefonbuch ganz vorn unter "Medical Practioners". Die deutsche Botschaft in Windhoek hat eine Liste deutschsprachiger Ärzte. Die UV-Strahlung ist sehr hoch und kann zu Hautschäden führen. Sonnenschutz durch hautbedeckende Kleidung und Sonnenschutz-mittel (LSF > 20) ist daher unbedingt erforderlich.
 
Die durch die Tse-Tse-Fliege übertragene Schlafkrankheit tritt sehr selten bei Reisenden auf, sporadisch im Norden (Caprivi-Streifen). Es empfehlen sich sorgfältige Mücken-Schutzmaßnahmen.
 
Größtes Infektionsrisiko stellen Darminifektionen dar, die durch verunreinigte Speisen oder Getränke hervorgerufen werden werden. Daher sollten stets sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen durchgeführt werden. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfel-bereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist außerhalb der Stadtgebiete nicht pasteurisiert und sollte ebenfalls abgekocht werden. Milchprodukte aus ungekochter Milch meiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durch- gekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise ist zu vermeiden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Nähere Informationen finden Sie auch auf der Seite des
Deutschen Tropeninstitutes.
 
Kosten
 
Namibia ist sicher kein "Billigreiseland". Transfers sind in der Regel relativ teuer, insbesondere die Flüge. Mit einem Mietwagen sieht man auf einer Rundreise zu einem kleinen Preis oft mehr. Die Preise für die Unterkünfte spiegeln vor allem in den entlegenen Gebieten den Aufwand für den Im- und Transport der Lebensmittel und der vielen anderen Dinge wider. In den Städten liegen die Preise für den Lebensunterhalt ca. 1-2 EUR unter dem deutschen Preisniveau. Für viele Anziehsachen findet man hier Läden für die ärmere Bevölkerungsschicht und Läden für Touristen und Besserverdienende.
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