Geographie
 
Portugal grenzt im Westen und Süden an den Atlantischen Ozean, im Norden und Osten an Spanien. Zu Portugal gehören auch die Azoren und Madeira. Der Minho im Nordwesten gehört zu den am dichtesten besiedelten Gegenden des Landes. Der Minho wird wegen seines Klimas und der vergleichsweise üppigen Vegetation als der grüne Garten Portugals bezeichnet. Der Nordosten ist die dem Meer abgewandte Seite Nordportugals, die sehr gebirgig ist und deshalb sehr kalte Winter und sehr heiße Sommer hat. Die Vegetation ist bedeutend weniger üppig als im Minho und sie fällt umso spärlicher aus, je mehr man sich der Grenze zu Spanien nähert. Mittelportugal ist größtenteils hügelig bis gebirgig und hat mit der Serra da Estrela ein bedeutendes Gebirge mit Skigebiet. Die Algarve markiert die gesamte Südküste des Landes und ist zu einem beliebten Feriendomizil geworden. Im Sommer wird es hier sehr heiß.
 
 
Bevölkerung
 
Portugal war schon während der Unab-hängigkeitskriege seiner Kolonien Zielland für Einwanderer aus den kolonisierten Regionen. Seit dem Beitritt Portugals zur Europäischen Union ist Portugal zu einem Einwanderungs-land geworden, wobei die Herkunftsländer der Zuwanderer vor allem in Afrika (Angola, Kap Verde), Südamerika (Brasilien) sowie Osteuropa (Russland, Ukraine, Moldawien) liegen. Ende 2003 lebten etwa 250.000 ausländische Staats-angehörige in Portugal. Diese stammen zu mehr als der Hälfte aus anderen portugiesischsprachigen Ländern, sind meist katholischen Glaubens und haben auch einen ähnlichen kulturellen Hintergrund. Etwa ein Viertel der Ausländer, die in Portugal leben, sind Europäer - teils sind sie Dauerurlauber, die in Portugal ihre Pension verbringen. Ein gewichtiger Anteil sind auch Rückkehrer, also Portugiesen, die aus Portu-gal ausgewandert waren und mit fremder Staatsbürgerschaft zurückgekehrt sind.  Die ausländische Bevölkerung lebt zu mehr als der Hälfte in Lissabon, davon abgesehen konzentriert sie sich auf die Stadtgebiete an der Küste. Im Hinterland liegt der Anteil bei unter 0,5 %.
Die dichteste Besiedelung weist ein Küsten-streifen von der spanischen Grenze im Norden bis in die Gegend um Lissabon auf. Während in diesem Streifen 70 % der Bevölkerung leben, sind das Hinterland und der Süden Portugals sehr dünn besiedelt. Mehr als 10 % der Bevölkerung entfällt auf zwei Städte (Lissabon und Porto), während mehr als die Hälfte in Orten unter 2.000 Einwohnern lebt.
 
 
Wirtschaft
 
Portugal besitzt Rohstoffvorkommen in Form von Kohle, Kupfer, Zinn, Gold, Eisenerze wie Pyrit und Chalcopyrit, Tonminerale wie Kaolinit sowie Wolframit und Uraninit. Es gehört zu den weltführen-den Nationen in der Wolframproduktion. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts galt Portugal als wichtiger europäischer Lieferant für Uran. Der Uranabbau wurde jedoch zu Beginn des 21. Jahrhunderts  eingestellt. Der Außenhandel wird zu etwa 80 % mit den EU-Partnern abgewickelt; exportiert werden vor allem Bekleidung und Schuhe, Maschinen, Chemie- produkte, Kork sowie Zellstoff und Papier. Importiert werden Maschinen, Fahrzeuge, Öl und Ölprodukte sowie Landwirtschafts-produkte. Die Landwirtschaft Portugals ist eine der ineffizientesten in Europa.
 
 
Klima und Reisezeit
 
Das Klima ist an der Küste mild, im Norden kalt und regnerisch und im Süden wärmer und trockener. Die hohen Niederschläge im Norden von Portugal begünstigen das Wachstum der Wälder. Der Süden dagegen ist kaum bewaldet. Das atlantische Klima dominiert weitgehend das Land und macht es zu einer feuchten Zone, besonders im regen-reichen Nordwesten. Im Norden kann es atlantische Wirbelstürme geben, der Süden und Osten liegt unter dem Einfluss subtropischer Hochdruckgebiete. Die Tempe-raturen schwanken je nach Höhenlage und erreichen in den südlichen Regionen die höchsten Werte. Generell ist es in Portugal aber nie zu heiß oder zu kalt. Im Winter liegen die Temperaturen bei 8 bis 16 °C und die Sonne scheint ungefähr 5 bis 6 Stunden am Tag. Je nach Höhenlage kann es streckenweise bittelkalt werden. Die Regen-fälle im Winter und Frühjahr sind heftig. Im Frühling erwärmt sich das Wet-ter und erreicht Temperaturen von bis zu 22 °C bei einer Sonnenscheindauer von 10 Stunden. Die durchschnittliche Temperatur im Sommer ist 25 °C, und die Sonne scheint 11 bis 12 Stunden pro Tag.
Klimatabellen geben differenzierte Hin-weise für die Urlaubsplanung.
 
 
Krankheiten und Impfungen
 
Landesweit besteht eine erhöhte Gefahr für Magen- und Darminfektionen. Ursache der Infektionen sind meist Verunreinigungen von Lebensmitteln und Trinkwasser. Ärztliche Leistungen außerhalb des staatlichen Gesund-heitswesens sind teuer.
 
 
Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung ist auf hohem europäischen Standard.
 
 
Netzspannung
 

220 V, 50 Hz.
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